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Abklärung und Behandlung von Arterienleiden

Viele Frauen und Männer klagen häufig über schwere Beine, Schmerzen nach längerem Stehen oder Laufen, Muskelkrämpfe oder Spannungsgefühle in den Waden. Nicht immer ist eine Gefässerkrankung die Ursache. Halten die Beschwerden aber an, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.


Arterienleiden

Die Arteriosklerose
Die Arteriosklerose ist eine Erkrankung der Schlagadern und zählt zu den häufigsten Arterienleiden. Sie führt, meist im Verlauf von Jahren, zu Einengungen und später zu Verschlüssen der Schlagadern.


Breites Spektrum an Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten

Grundpfeiler einer erfolgreichen Therapie ist die Behandlung der auslösenden Faktoren: Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette und Rauchen. Daneben werden im Wesentlichen folgende Verfahren angewendet.


Kathetertechnische Behandlungen
In das verengte Gefäss wird der sogenannte Ballonkatheter eingeführt – ein dünner, flexibler Kunststoffschlauch, an dem ein Ballon befestigt ist (1). Durch das Aufblasen des Ballons wird die Engstelle erweitert (2). Um das Behandlungsergebnis dauerhaft zu verbessern, können zusätzlich sogenannte Stents implantiert werden – kleine, maschenartige Metallröhrchen (3).

Kathetertechnische Behandlungen werden in der Regel ambulant durchgeführt.


Operative Behandlungsformen
Die Endarteriektomie ist eine Technik, bei der die Arterien operativ freigelegt werden. Aus der eröffneten Arterie werden die verkalkten Schichten herausgeschält (1). Die eröffnete Arterie wird anschliessend wieder verschlossen – meist mit Hilfe eines Venen- oder Kunststoffpatches (2).


Bei der Bypassoperation wird der verschlossene Gefässabschnitt (1) durch ein neues Gefäss überbrückt. Im Bereich der Bauch- und Beckenschlagader wird routinemässig eine Kunststoff-Prothese verwendet (2). Im Bereich der Beinarterien werden körpereigene Venen eingesetzt, welche meist am Bein oder am Arm entnommen werden.